Ins tropische Land der Vielseitigkeit
26 tägige Rundreise (indiv. An-/Abreise)
- 12.02 – 08.03.2028 (25 Nächte)
- Im Reiseprogramm: Bogota, Tatacoa-Wüste, Vulkan Purace, Medellin, Cartagena mit Karibikstrand, Kaffeegebiete, Flussfahrten
- Deutsche Reiseleitung und einheimische Guides
- Anzahl der Reisenden: min. 12 – max. 16
- Preis: 2.890 Euro (ohne Flug)
- EZ – Zuschlag 850 €
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Berge, Flüsse, Meer und Lässigkeit
Tauchen Sie ein in die Lebensfreude und Gelassenheit der Menschen zwischen den Höhen der Kordillieren und den tropischen Ebenen an der Karibik. Die Kolumbianer verstehen, das Leben zu genießen und lassen uns Besucher daran teilhaben. Die Landschaften sind grandios, immer wieder geht es rauf in die Berge mit tollen Ausblicken auf Täler und Flüsse (wenn es nicht gerade wolkenverhangen ist). Die Kaffeeregionen (der kolumbianische Kaffee zählt zur Weltspitze) liegen in klimatisch angenehmen Höhenlagen um die 1.500 Meter. Wir verbringen aber auch Tage in den Ebenen, wo es durchaus auch heiß sein kann.
Erleben Sie Städte mit schöner Kolonialarchitektur, Badeplätze an der Pazifikküste, eine vielseitige Tier- und Pflanzenwelt und die Bergregionen mit ihren Nebelwäldern und Vulkanen. Außerdem erhalten Sie durch unsere Guides in kurzer Zeit eine Menge an Insiderwissen über das Leben in Kolumbien.
Features
- 25 x Unterkunft, in 2 – 4-Sterne Hotels und Lodges
- Frühstück immer, 6 Mal HP, 1 Mal VP
- Transfers von Ort zu Ort im Gruppen-Bus
- Einblicke in die Lebenssituationen der Einheimischen
- Wanderungen in herrlicher Natur
- Möglichkeiten zum Baden im Meer und an Wasserfällen
- Einblicke in Historisches/die Kolonialzeit
- Möglichkeit zur individuellen Programmgestaltung
Reisebeschreibung
Zum Akklimatisieren verbringen wir den ersten Tag in Kolumbiens 2640 m hoch gelegener, lebhafter und interessanter Hauptstadt Bogota. Sonntags beherrschen Jogger, Radler und Spaziergänger einige Straßen der Innenstadt – gut, um in das Latino-Leben einzusteigen.
Während unserer Rundreise in einige der schönsten und interessantesten Regionen des Landes wechseln sich Besuche in geschützten Naturparks und Wanderungen vor der großartigen Kulisse der Anden-Kordillieren ab mit Einblicken in das „normale Alltagsleben“ im Land, z.B. in das der Kaffeebauern. Wir erleben Flusslandschaften, wer sich traut auch mit einem Rafting-Boot, erklimmen einen noch nicht ganz erloschenen Vulkan und baden an heißen Quellen. Uns begegnet auch immer wieder die prä-kolumbianische Kultur und Geschichte aus der Zeit vor der spanischen Eroberung. Wir besuchen mit Medellin und Cartagena zwei weitere Millionenstädte, die – aus ganz unterschiedlichen Gründen – überaus sehenswert sind. Medellin ist erfolgreich dabei, seinen Ruf als Hauptstadt der Drogen-Clans abzulegen und sich zur beliebtesten Stadt im Land zu wandeln. Wir werden sicherlich auch politische Aspekte thematisieren, nicht zuletzt infolge des Regierungswechsels im Sommer 2026.
Hinweise: Diese Reise schließt mehrere längere Fahrten mit unserem Reisebus ein. Das betrifft weniger die Entfernungen, die wir zurücklegen, als die Zeiten, die wir unterwegs sind, was an den Höhenmetern liegt, die wir fahren müssen. Wir versuchen, diese Fahrten so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.
Das Programm beinhaltet einige Wanderungen, teilweise können diese auf unebenen, manchmal steilen Wegen erfolgen und anstrengend sein, zumal in tropischer Hitze. Es kann auch immer wieder einmal regnen und der Untergrund dadurch feucht und manchmal glitschig sein.
Wir erwarten für die Teilnahme an diesen Wanderungen eine ausreichende Kondition.
Impressionen unserer Reise
Reiseverlauf
Diese Rundreise wurde auf das beschränkt, was für eine gut drei-wöchige Reise als machbar erschien. Zwei Drittel des Landes, das drei mal so groß ist wie Deutschland, werden wir nicht besuchen, so die riesigen Gebiete in Richtung Amazonas, die Grenzgebiete zu Venezuela und Ecuador und das nördliche Wüsten-Gebiet. Dennoch erleben wir auf dieser Reise viel von der kulturellen und landschaftlichen Vielfältigkeit dieses Landes.
Wir kommen ohne Inlands-Flug aus, weshalb zuweilen längere Etappen mit unserem Tourbus zurückgelegt werden müssen. Diese sind aber mitnichten eintönig, da das Land durch mehrere Gebirgszüge geprägt ist. Im Reiseverlauf werden jeweils die Höhe ü.NN., die Fahrt-Kilometer und die geschätzte Fahrzeit angegeben.
An unseren Aufenthalts-Orten gibt es feste, aber auch einige optionale Programmpunkte und Zeit zur freien Verfügung. Die Eintrittsgelder inklusive englisch- oder deutschsprachige Guides sind bei festen Programmen im Reisepreis enthalten. Während längerer Busfahrten kehren wir mittags ein, ansonsten Essen vor Ort bzw. Picknick während der Exkursionen. Abendessen in der jeweiligen Unterkunft oder in deren Nähe im Ort.
Tag 1
Anreise, zwei Übernachtungen im Hotel Casa Deco im Stadtteil Candelaria der Hauptstadt Bogota.
Die mitten im Land auf 2650 Höhenmetern gelegene Neun-Millionen-Metropole erstreckt sich über 40 km von Nord nach Süd und über 20 km von Ost nach West und ist eine rasant wachsende Wirtschaftsmetropole.
Tag 2
Morgendlicher Stadtrundgang zum zentralen Platz der Stadt, dem Plaza Bolivar Die nationale Legislative, der Oberste Gerichtshof, sowie der Präsidentenpalast (Casa de Nariño) sind um diesen prachtvollen Platz angesiedelt. Im historischen Zentrum Bogotas, der „Candelaria“, heben sich buntgestrichene Kolonialgebäude, ausgezeichnete Museen, Galerien, Bibliotheken und Cafés stimmungsvoll von den mächtigen Anden im Osten der Stadt ab. Denen kommen wir näher auf einer Fahrt mit dem Aufzug auf eines der höchsten Gebäude der Stadt mit herrlichem Rundblick und besten Aussichten auf das Labyrinth von Gebäuden, Bussen und Barrios, einem faszinierenden Chaos aus Neu und Alt, Historisch und Modern.
Den späten Nachmittag/Abend verbringen wir in einer verkehrsberuhigte Zone im Barrio bei Straßenmusik und Street Art und erleben die lebhafte sonntägliche Freizeitkultur.
Optional ist an diesem Tag auch der Besuch eines der zahlreichen Museen der Stadt möglich (Stadtmuseum, Nationalmuseum, Goldmuseum).
Tag 3
Fahrt zur Tatacoa-Wüste, 400 m, (290 km/7h). Wir verbringen zwei Nächte im Hotel Colonial Villavieja (mit Pool).
Heute beginnen wir unsere Fahrt, zunächst abwärts durch die Andenkordillere in Richtung Magdalena-Tal. Wir können beobachten, wie sich die Vegetation entlang der überraschend gut ausgebauten Straße ständig verändert – Sträucher, Wälder und sumpfige Landschaften wechseln sich ab.
In der Nähe des Ortes Aipe, nahe Neiva, der Hauptstadt des Departments Huila, wechseln wir das Verkehrsmittel und überqueren den breiten Río Magdalena mit einer Fähre. Auf der gegenüberliegenden Seite erwarten uns mehrere Tuk-Tuks, die uns über Schotterpisten bis in den Ort Villavieja am Rand der Tatacoa-Wüste bringen.
Tag 4
Morgendliche Wanderung in die „Rote Wüste“. Diese bizarre Landschaft ist eine der spektakulärsten des Landes, mit ihren erodierten Klippen und Rinnen, die der Wüstenwind und unregelmäßige Regen geformt hat.
Am Nachmittag erkunden wir die „Graue Wüste“ – auch per Rad, Pferd oder Jeep möglich. Dort gibt es auch ein open-air-Freibad!
Aufgrund der trockenen, klaren Bedingungen, der geringen Verschmutzung und ihrer Lage nahe am Äquator ist die Tatacoa Wüste ein ausgezeichneter Ort für das Bestaunen des Sternenhimmels. Sowohl das Himmelsbild der nördlichen wie auch der südlichen Hemissphäre ist hier deutlich zu sehen.
Übrigens: Die Tatacoa ist eigentlich gar keine richtige Wüste, auch wenn das Thermometer Anderes vermuten lässt (bis zu 50°C!). Streng genommen ist sie ein semi-arider tropischer Trockenwald mit durchschnittlich 1070mm Niederschlagsmenge pro Jahr.
Tag 5
Weiterfahrt hoch nach Bruselas (1.400 m ) in der Region von Pitalito (260 km/6h) , Wir verbringen eine Nacht in Privathäusern von Kaffeebauern.
Der Ort befindet sich im Süden des Departements Huila oberhalb des Tals des Rio Grande de la Magdalena, etwa 188 km von der Stadt Neiva. Inzwischen wird diese Region als der größte Produzent von hochwertigen Kaffeebohnen in Kolumbien bezeichnet und ist ein vielversprechender Streber in Sachen Kaffeeproduktion.
Aufteilung der Gruppe auf verschiedene Häuser im Ort, anschließend Rundgang durch die Felder der Kaffeebauern.
Tag 6
Am Vormittag Einführung in die Kultivation des Hochland-Kaffees (Anpflanzung, Ernte, Verarbeitung, Vermarktung…..) mit Demonstration.
Am Nachmittag Weiterfahrt ins nur etwa 30 km weiter entfernt liegende San Agustin (1.730 m ), mit dem beeindruckenden Archäologischen Park (UNESCO Weltkulturerbe).
Übernachtung im Hotel Akawanka Lodge (3 Nächte)
Tag 7
Halbtagesausflug zum Wasserfall Cascada El Cinco. Wir entdecken ein verstecktes Naturjuwel inmitten einer üppigen, grünen Landschaft. Nach der Fahrt zum Ausgangspunkt führt ein Spaziergang durch die tropische Vegetation zum Wasserfall, dessen Wasser sich über die Felsen in ein natürliches Becken ergießt. Je nach Bedingungen bleibt Zeit, die Umgebung zu erkunden, Fotos zu machen und sich bei einem erfrischenden Bad abzukühlen. Anschließend Rückkehr nach San Agustin.
Am Nachmittag Geführte halbtägige Besichtigung des Archäologischen Park San Agustin mit der größten Dichte an megalithischen Grabdenkmälern und Statuen und einem ausgezeichneten archäologischen Museum – seit 1995 UNESCO Weltkulturerbe.
Tag 8
Ausflug zu den archäologischen Stätten von La Chaquira und El Tablón.
Wir fahren von unserem Hotel zu der archäologischen Stätte von La Chaquira und machen uns hier zu einem Rundgang auf. Eine Ansammlung von vulkanischen Gesteinen liegt, ganz spektakulär, nahe des Rio Magdalena zwischen der zentralen und östlichen Andenkette. Wir können einige Reliefplastiken in Form von Menschen oder Tieren bestaunen. Diese wurden nicht begraben, sondern einst an Ort und Stelle in den Fels gemeißelt. Wir beenden unsere Tour mit einem Besuch der Stätte von El Tablón, wo uns fünf Statuen in Mensch- oder Tierform erwarten. Dauer: ca. 4 Stunden
Optional (nicht inklusive): Halbtagesausflug Rafting auf dem Rio Magdalena – mit englisch- oder deutschsprachiger Reiseleitung
Der Magdalena ist Kolumbiens bedeutendster Fluss und erstreckt sich vom Südwesten einmal durch das Land bis zu seiner Mündung in den Atlantik. Von San Agustín machen wir uns auf zu einer Bootstour über den noch zarten Beginn eines großen Flusses. Nach kurzer Einführung starten wir unsere 1,5-2-stündige Reise über das blaue Band zwischen östlicher und westlicher Andenkordillere. Üppige Ufer rahmen den Fluss zu beiden Seiten und machen diese Tour zu einem Genuss für die Augen.
Gesamte Dauer: ca. 4 – 5 Stunden; Strecke: Etwa 10 km; Schwierigkeitsgrad: Mittel
Tag 9
Weiterfahrt in die Stadt Popayan, 1760 m (140 km/5h) – zwei Nächte im Hotel La Plazuela. Die Straße ab San Agustín überquert eine Gebirgskette und ist daher sehr kurvenreich, bietet dafür aber tolle Aussichten. Nach 50 km erreicht man den Parque Nacional Natural de Puracé. Hier ist die Natur des Paramo Ökosystems auf über 3000 m Höhe noch vielfältiger.
Das 1537 von Sebastian de Belalcázar gegründete Popayán ist die Hauptstadt des Departamento Cauca. Es liegt zwischen der westlichen und der zentralen Andenkordillere im Südwesten des Landes. Die Altstadt Popayans mit ihren weißen Kolonialbauten gilt als eine der schönsten Südamerikas.
Tag 10
Ganztagesausflug zur Kondorbeobachtung im Parque Puracé.
Eine gute Stunde von Popayan entfernt liegt der Eingang zum Puracé Nationalpark mit der kleinen Stadt Purace (2.900 m). Vom Besucherzentrum Pilimbalá starten wir unsere Wanderung ins Vulkangebiet. Je nach Wetter können wir zum Krater (bis zu 4.500 m) wandern, in den heißen Schwefelquellen der Thermales de San Juan baden oder die Feuchtgebiete von San Rafael besuchen. Wir bewundern die einheimische Flora und Fauna und von einem der zahlreichen Aussichtspunkte des Parks können wir vielleicht auch den Andenkondor am Himmel beobachten.
Hinweis: Beim Eintritt in den Park wird der Nachweis über die Gelbfieberimpfung kontrolliert. Wer keine Impfung vorweisen kann, hat vor Ort die Möglichkeit, ein Formular zur „Erklärung zum Impfstatus gegen Gelbfieber und Übernahme der Verantwortung“ zu unterschreiben..
Tag 11
Weiterfahrt nach Santa Rosa de Cabal, 1.700 m (370 km/7h) – zwei Nächte in der Finca Hotel Don Julio.
Diese Gegend der Departments Risaralda und Caldas ersteckt sich über zahlreiche Hügel der zentralen Andenkordillere und ist eines der wichtigen Anbaugebiete des Kaffees. Santa Rosa de Cabal ist mit 75.000 Ew. ein lebhaftes Städtchen mit kleinen Geschäften, Werkstätten und einem schönen zentralen Platz, das relativ untouristisch daher kommt. Dagegen sind die in der Nähe liegenden Städte Pereira und Manizales kulturelle Zentren.
Tag 12
Wir besuchen heute das sehr schöne Thermalbad Santa Rosa de Cabal – optional mit einer Wanderung zum Ursprung der heißen Quellen in den umliegenden Bergen.
Ansonsten Zeit zur freien Verfügung.
Tag 13
Weiterfahrt nach nach Medellín – 1.500 m (195 km/5 h). Zwei Nächte im Lettera Hotel Poblado, in der Nähe des Parque El Poblado.
Medellín, 2,5 Mio Ew, ist die Hauptstadt der kolumbianischen Bergprovinz Antioquia. Wegen der gemäßigten Temperaturen wird sie auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt.
Am Nachmittag Erkundung des Stadtzentrums. Auf der Plaza Botero im Stadtzentrum sind viele der monumentalen Skulpturen des in Medellin geborenen Künstlers Fernando Botero zu bewundern.
Tag 14
Morgens Wanderung auf den Hügeln der Umgebung. Moderne Seilbahnen verbinden die Stadt mit umliegenden Stadtvierteln und bieten Blick auf das Aburrá-Tal
Nachmittags Stadtführung durch die berühmte Comuna 13 (San Javier). Über Jahre hinweg war die Comuna 13 Kriegsgebiet, in dem wechselnde Parteien um die Oberhand kämpften, berühmt-berüchtigt durch das Drogenkartell um Pablo Escobar. Seit vielen Jahren befriedet und heute – ausgestattet mit spaktakulären Freiluft-Rolltreppan – ein Besuchermagnet.
Tag 15
Weiterfahrt zum tropischen „Cañon del Río Claro“ (150 m) 150 km/3,5h). Zwei Nächte in der Reserva Natural Cañon del Río Claro.
Verpflegung: Vollpension
Auf dem Weg Station am berühmten Monoliten El Peñón de Guatapé (auch genannt Piedra del Peñol). Aufstieg zur Aussicht mit Hilfe von 700 Stufen.
Am Nachmittag Erkundung der Umgebung am Fluss
Optional: Höhlenerkundung, Zip-line
Tag 16
Rafting-Tour auf dem Rio Claro. Niveau: leicht
Optional: Höhlenerkundung, Zip-line
Tag 17
Fahrt nach nach Zapatoca – 1720 m, (380 Km/8h) .Hier haben wir einen langen Fahrttag und werden auf dem Weg mehrere interessante Stopps einlegen.
Eine Nacht im Hotel Abadías de Zapatoca. Die Gemeinde Zapatoca liegt in der Provinz Soto im zentralen Santander in den kolumbianischen Anden.
Tag 18
Weiterfahrt nach Barichara 1.300 m (60km/2-3 h) Hotel Mision Santa Barbara (2 Nächte)
Barichara ist eine Kolonialstadt im Departement Santander und ist bekannt für seine gut erhaltene Architektur und seine friedliche Atmosphäre. Es ist auch wegen der atemberaubenden Naturlandschaft mit Bergen, Flüssen und Wasserfällen und seinem gemäßigten warmen Klima.ein beliebtes Reiseziel. Zahlreiche Filme und Seifenopern auf Spanisch werden hier gedreht und sind nicht zuletzt auch der Grund, weshalb große Restaurierungsanstrengungen unternommen wurden seit der Ort 1978 zum Nationaldenkmal erklärt wurde.
Am Nachmittag: Wanderung auf dem Camino Real, einem der schönsten Wanderwege Kolumbiens nach Guane (5 km) über dem Canon des Rio Suarez. Busabholung.
Tag 19
Halbtages-Wanderung in den Ort Cabreara mit Busabholung.
Zeit zur freien Verfügung im Ort.
Tipp: Besuch des Parque de las Artes Jorge Delgado Sierra, der neben der Kapelle von Santa Bárbara im oberen Teil von Barichara liegt. Ein Freiluftmuseum mit Blick auf die Berge und die Schlucht des Río Suárez.
Tag 20
Weiterfahrt nach Barranca(bermeja) 70 m (230 km/6 h), Ausgangspunkt unserer Flussfahrt auf dem Rio Magdalena nach Mompox. Auf dem Weg Halt am berühmten Chicamocha Cañon.
Wir genießen spektakuläre Ausblicke auf den einzigartigen Cañon und halten an einigen Aussichtspunkten auf unserem Weg.
Hotel Titanium Plaza Barrancabermeja (1 Nacht).
Barrancabermeja im westlichen Teil des Departements Santander beherbergt die größte Ölraffinerie des Landes und ist die Hauptstadt der Provinz Yariguíes. Die Stadt verfügt über einen multimodalen Hafenterminal von dem aus Güter in verschiedene Landesteile und sogar in die ganze Welt transportiert werden können.
Am Nachmittag Ortserkundung dieser kolumbianischen „Hauptstadt des Erdöls“
Tag 21
Wir gehen zum Hafen, um um 9 Uhr das (öffentliche) Schiff nach El Banco zu nehmen. 7 Stunden, inklusive einiger Stopps, können wir diese Flussfahrt genießen. Anschließend geht es mit unserem Bus nach Mompox (70 km/1,5h).
Zwei Nächte im Hotel La Casa Amarilla im historischen Zentrum von Mompox.
Wenn man die kopfsteingepflasterten und von spanischen Kolonialgebäuden eingerahmten Gassen und Plätze von Santa Cruz de Momóx oder „Mompós“ überquert, so fühlt man sich gleichermaßen in der Zeit sowie in einem Tagtraum gefangen. Das historische Örtchen inspirierte die Werke des „magischen Realismus“ von Gabriel Garcia Marquez und ist UNESCO – Weltkulturerbe. Hier scheint die Zeit still zu stehen, der Ort konnte seine Kolonialschätze und Traditionen bewahren,
Tag 22
Stadtführung durch Mompox, danach Zeit zur freien Verfügung.
Tag 23
Weiterfahrt nach Cartagena (280 km/5,5h) – Drei Nächte im Hotel Casa Villa Colonial, nahe der historischen Altstadt.
Wie Mompox so zählt auch die im 16. Jahrhundert gegründete ummauerte Altstadt der an der Karibikküste gelegenen Hafenstadt Cartagena mit ihren großen Plätzen, Kopfsteinpflasterstraßen und bunten Kolonialgebäuden zum Unesco-Weltkulturerbe.
Tag 24
Wir erkunden die schön restaurierte Altstadt zu Fuß
Zeit für Einkäufe, erlebenswert ist der „Mercado de Bazurto“.
In der Nähe: Mirador de Loma Fresca mit nah gelegenem Kloster und einem tollen Rundblick über die ganze Bucht.
Tag 25
Mit der Lancha (Fähre) fahren wir von der „Muelle de la Bodeguita“ auf die Insel Isla de Tierra Bomba. Dort lassen wir uns am „Isla Punta Arena“ nieder und genießen am letzten Tag Karibikflair.
Tag 26
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Cartagena
So wohnen wir
Wir übernachten in ausgesuchten 2 bis 4**** Hotels entlang unserer Wegstrecke. Es stehen Doppelzimmer mit Doppelbetten oder Twin-Betten sowie einige Einzelzimmer zur Verfügung. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad, sowie Fan oder AC. Einige Hotels haben einen Pool und fast alle haben ein Restaurant. Sie liegen in der Regel an ruhigen Straßen ohne viel Verkehr. bzw. „in der Natur“. Neben dem Frühstück bekommen wir in einigen unserer Unterkünfte auch Mittag- und/oder Abendessen.
Die Unterkunft am Rio Claro hat kein fließend Warmwasser in den Badezimmern.
Name | Ort | Anzahl Nächte | Lage | Besonderheiten
Hotel Casa Deco Bogota
Hotel Colonial Villavieja
Privat bei Bauern Bruselas
Hotel Akawanka Lodge San Agustin
Hotel La Plazuela Popayan
Finca Hotel Don Julio. Santa Rosa de Cabal
Lettera Hotel Poblado Medellin
Reserva Natural Cañon Rio Claro
del Río Claro
Hotel Abadías de Zapatoca Zapatoca
Hotel Mision Santa Barbara Barichara
Hotel Titanium Plaza Barrancabermeja
Hotel La Casa Amarilla Mompox
Hotel Casa Villa Colonial Caragena
Hotel Perfect View | Mirissa |1 | am Meer |
Rainforest Hideaway | Deniyaya | 2 | Sinhiraya Nature Reserve |
Lily Gasthouse| Haputale | 2 | Ortsrand |
Kevan’s Casa | Mahiyangana | 2 | downtown |
Wodge Sanhida Hotel | Polunaruwa | 2 | Ortsrand | Pool
Hotel Cardamon| Nilaveli| 3 | am Meer | Pool
Monaara Leisure Hotel | Anuradhapura | 2 | Ortsrand | Pool
Hotel Wewa Adaara | Sigiriya | 2 | Ortsrand | Pool
Hotel Veraima Kandy | Kandy | 3 | Ortsrand |
Über Kolumbien
Das Gebiet des heutigen Kolumbien war schon lange vor der Ankunft der Spanier (ab 1526) von mehreren indianischen Zivilisationen bevölkert Bis zum Jahr 1600 n. Chr. verarbeiteten sie Ton zu Tausenden von Figuren und Objekten. die noch heute besichtigt werden können, z.B. die der mysteriösen Kulturen von San Agustín mit ihren Steinskulpturen und dem Tierradentro mit ihren bemalten Gräbern, die ihren Höhepunkt lange vor der Ankunft der Spanier erreicht hatten.
Die Konquistadoren, angezogen von Gold und Smaragden, besetzten das Land und gründeten Santa Fé de Bogotá, Cali und Popayan. Bogotá wurde zum Ort des „Vizekönigreichs Neu-Granada“. Während der Kolonialzeit entwickelte sich Cartagena de Indias zu einem der wichtigsten und am besten geschützten Häfen der Neuen Welt. Über diesen Hafen wurden afrikanische Sklaven gebracht, die in den Goldminen Kolumbiens schufteten. Erst viele Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit von Spanien gelang es Kolumbien – der Name zu Ehren von Christoph Kolumbus – 1886 zu einer zentral verwalteten Republik zu werden. 1903 konnten die USA ihre geostrategischen Interessen in Panama (bis dahin ein Teil Kolumbiens) durchsetzen und den Bau eines Kanals über die Landenge von Panama vorantreiben.
Vielleicht auch, weil viele Landesteile durch das Bergmassiv der drei Kordillieren nicht so leicht erreichbar waren, entwickelte sich nicht eine solch ungerechte Landverteilung wie in anderen ehemaligen spanischen oder portugiesischen Kolonien. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte Kolumbien eine Zeit des wirtschaftlichen Wohlstands, wobei Kaffee bis zu 90 % des kolumbianischen Exports ausmachte und dem Land Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur ermöglichte. Mitte des vergangenen Jahrhunderts begannen zwei politische Gruppen mit unterschiedlichen ideologischen Vorstellungen ihren Anspruch auf die Staatsführung zu etablieren: die Liberale Partei und die Konservative Partei.
Aus Gründen besserer Einkommenssicherheit gingen Bauern seit den 60er Jahren dazu über, vermehrt Koka zur Herstellung von Kokain anzubauen. Kolumbien ist heute der weltgrößte Produzent von Kokain und beherbergt über zwei Drittel der weltweiten Koka-Anbauflächen, vor allem in unzugänglichen Gebieten (2023 rund 253.000 Hektar). Verschiedene Kartelle streiten seither mit viel Gewalt um die Vormachtstellung im Kokaingeschäft. Die verschiedenen Regierungen versuchen mit Gewalt oder mit freiwilligen Programmen den Anbau einzudämmen.
Kolumbien ist heute ein politisch gespaltenes Land und es scheint, dass es sich immer wieder neu erfindet.
Der Tourismus konzentriert sich auf die Regionen, die weitgehend befriedet sind und den Bauern dort alternative Einkommensmöglichkeiten verschaffen.
Weitere Informationen zu Kolumbien unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbien
Impressionen aus Kolumbien
Weitere Informationen zur Reise (alfab.)
Ärztliche Versorgung/Krankheit/Unfall:
Kolumbien verfügt in unserem Reisegebiet über ein gutes Gesundheitssystem. Erleidet ein Reiseteilnehmer eine ernste Krankheit oder einen Unfall, kann Hilfe relativ schnell und unbürokratisch in Anspruch genommen werden. Im Land ist nicht mit besonderen tropischen Krankheiten zu rechnen, Kolumbien ist malariafrei. Man sollte aber den Stand seines Polio- und Tetanus-Schutzes überprüfen. Eine Begegnung mit gefährlichen Tieren ist bei unserer Reise nicht zu erwarten.
Die Reiseleitung hat eine Erste-Hilfe-Ausstattung dabei. Medikamente müssen selbst mitgebracht werden. Wichtig ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung, die wir auch vermitteln.
Gepäck
Eine Liste mit Empfehlungen verschicken wir spätestens sechs Monate vor Reisebeginn.
Klima
In Kolumbien wird es in unserer Reisezeit sowohl tropisch warm/trocken-feucht als auch neblig/kühl sein. Je nachdem, wo wir uns befinden, kann es auch immer wieder mal regnen. Die Temperaturen können tagsüber ca. 30°C erreichen. In den Bergen nachts auch mal nur 10 Grad betragen.
Sicherheit
Kolumbien gelangt immer wieder wegen Konflikten im Zusammenhang mit Drogen in die Schlagzeilen. Wir vermeiden auf unserer Reise Gebiete, in denen solche Auseinandersetzungen zu befürchten sind. Ansonsten ist Kolumbien ein sicheres Reiseland mit äußerst gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen.
Die gesamte Pazifikküste und die Andenregion sind Gebiete, in denen ein überdurchschnittlich hohes Risiko von Erdbeben besteht. Zuletzt war diese Region, durch die auch unsere Reiseroute führt, im August 2026 von einem starken Beben betroffen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass in naher Zukunft dort wieder ein Beben auftritt.
Verpflegung
Das Essen in Kolumbien ist eher deftig als leicht und nicht oder nur leicht scharf. In den Restaurants gibt es immer eine Auswahl an Gemüse, Hülsenfrüchten und Fleisch. Oft auch Fisch und Salat. Auch zum Frühstück ist man oft etwas Warmes – z.B. Gallo Pinto mit Reis und schwarzen Bohnen. Obst kauft man am besten auf lokalen Märkten oder an Straßenständen.
Visum
Für die Einreise zu touristischen Zwecken mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu 180 Tagen ist für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich.
Essen in Kolumbien
Leistungsbeschreibung
Der Reisepreis von 2.890 € (plus 850 € EZ-Zuschlag) beinhaltet
25 Übernachtungen in 2-4 Sterne Hotels und Lodges in DZ bzw.EZ
25 x Frühstück, 8 x Mittag- oder Abendessen.
Transfers von Ort zu Ort im Gruppenbus. Ausflugs- und Besuchsprogramm während der Rundreise wie beschrieben
Flughafentransfer bei der An- und Abreise (wenn innerhalb des angegebenen Reisetermins)
Deutsche Reiseleitung, lokale englisch- oder deutschsprachige Guides (im Bedarfsfall wird ins Deutsche übersetzt)
Der EZ-Zuschlag ermäßigt sich bei Buchung eines halben DZ um die Hälfte, wenn sich kein Zimmerpartner findet.
Nicht im Reisepreis enthalten:
An- und Abreise nach/von Kolumbien
sonstige Eintrittsgelder, sonstiges Freizeitprogramm
Weitere Mahlzeiten und Getränke (für eine Mahlzeit rechnet man im Durchschnitt 10 Euro)
Wir weisen darauf hin, dass wir nur Vermittler des Fluges sind und nicht Veranstalter. Wenn Sie Ihren Flug aber mit Hilfe von CROSS BORDER-Travels buchen möchten, dann teilen Sie uns dies bitte bei der Buchung mit. Wir vermitteln Ihnen dann ein passendes Flugangebot. Die Flugpreise variieren für die genannte Reisezeit je nach Buchungszeitpunkt und Airline.
Bei der Buchung können Sie bei uns eine Reiserücktrittskostenversicherung (mit oder ohne Urlaubsgarantie) bei der Hanse-Merkur-Versicherung abschließen.
Verlängerungstage: falls Sie das Land vor oder nach dieser Reise auf eigene Faust erkunden wollen und dazu Beratung wünschen, sprechen Sie uns bitte an.
Wird die Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen nicht erreicht, können wir die Reise bis drei Monate vor Reisebeginn absagen. Gegen Zahlung eines Aufpreises kann sie aber dennoch stattfinden.



























































